Umgestürzte Bäume und lahmgelegte Züge: Sturmböen brausen über Teile Deutschlands. Das ganz große Chaos bleibt aus. Karnevalisten sollten sich auch in den nächsten Tagen regenfest anziehen.

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Neben dem Weiberfastnachtstreiben und den damit verbundenen Einsätzen gab es ab den Nachmittagsstunden in ganz Düsseldorf viele lose Fassadenteile, herabgestürzte Dachziegeln sowie lose Äste, die Gefahr liefen aus den Baumkronen auf Bürgersteige zu stürzen.

Neben dem Weiberfastnachtstreiben und den damit verbundenen Einsätzen gab es ab den Nachmittagsstunden in ganz Düsseldorf viele lose Fassadenteile, herabgestürzte Dachziegeln sowie lose Äste, die Gefahr liefen aus den Baumkronen auf Bürgersteige zu stürzen.

Gerhard Berger

Neben dem Weiberfastnachtstreiben und den damit verbundenen Einsätzen gab es ab den Nachmittagsstunden in ganz Düsseldorf viele lose Fassadenteile, herabgestürzte Dachziegeln sowie lose Äste, die Gefahr liefen aus den Baumkronen auf Bürgersteige zu stürzen.

Berlin/Düsseldorf. Mit heftigen Sturmböen ist Tief „Thomas“ über Teile Deutschlands hinweggefegt - der Wind ließ jedoch im Laufe der Nacht nach. Der Sturm hatte am Donnerstagabend Bäume entwurzelt, Bahnstrecken lahmgelegt und Autos demoliert. Einige wenige Menschen wurden verletzt. Die Einsatzkräfte mussten zu Hunderten ausrücken. Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) gab es am Freitagmorgen keine mehr.

Auf mehreren Strecken in Nordrhein-Westfalen konnten zwischenzeitlich keine Züge mehr fahren. Probleme gab es am Wuppertaler Hauptbahnhof, wie eine Bahnsprecherin sagte. Kurz vor dem Bahnhof stürzte ein Baum auf die Oberleitung und auf einen ICE. Die rund 70 Fahrgäste wurden aus dem Zug gebracht. Der liegengebliebene ICE verursachte weitere Verspätungen anderer Züge. Bei Aachen stürzte ein Baum auf einen Thalys-Zug. Auch am Dortmunder Bahnhof gab es Sperrungen, die der Bahn zufolge alle in der Nacht wieder aufgehoben wurden.

Ein Autofahrer wurde in Köln schwer verletzt, als ein im Sturm umgeknickter Baum auf seinen Wagen stürzte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Der etwa 25 Meter hohe Baum demolierte noch zwei weitere Fahrzeuge.

In Dornhan in Baden-Württemberg stürzte ein Podium bei einer Fasnachtsveranstaltung um und verletzte vier Menschen. Eine 56-Jährige kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. Ein siebenjähriges Mädchen und zwei 46 und 58 Jahre alte Frauen erlitten leichte Verletzungen. Das Podium soll beim Rosenmontagszug als Rednerbühne dienen und wieder aufgebaut werden.

In Rheinland-Pfalz prallte ein Autofahrer gegen einen umgestürzten Baum. Sein Wagen überschlug sich, der 50 Jahre alte Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt, wie die Polizei mitteilte. Berlin und Brandenburg kamen glimpflich davon, dennoch sollten die Parks der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten am Freitag vorsichtshalber geschlossen bleiben.

Auch auf das bunte Treiben der Karnevalisten hatte der Sturm Auswirkungen. In Bonn wurde wegen der Sturmwarnung eine Karnevalsparty auf dem zentralen Münsterplatz abgesagt. In Düsseldorf beendeten die Karnevalisten wegen des schlechten Wetters ihr Bühnenprogramm zu Altweiber vorzeitig. Rund 60 Unwettereinsätze hat die Düsseldorfer Feuerwehr am Donnerstag in der Landeshauptstadt gezählt. Neben dem Weiberfastnachtstreiben und den damit verbundenen Einsätzen gab es ab den Nachmittagsstunden in ganz Düsseldorf viele lose Fassadenteile, herabgestürzte Dachziegeln sowie lose Äste, die Gefahr liefen aus den Baumkronen auf Bürgersteige zu stürzen. Für den Rosenmontag sagt der Deutsche Wetterdienst eine entspanntere Lage mit etwas Regen voraus. Mit einem Sturm wie im vergangenen Jahr wird nicht gerechnet

Für den Rosenmontag sagt der Deutsche Wetterdienst für die Karnevalshochburgen im Westen und Nordwesten immer wieder Regen voraus. Dazu soll es starken Südwestwind geben. Am Wochenende muss im Norden weiter mit Regen gerechnet werden, im Süden dürfte sich zeitweise die Sonne zeigen. dpa

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