Nach dem Sturmtief "Eleanor" wurde am Mittwoch der vermisste Düsseldorfer tot aufgefunden. Der Leichnam des 70-jährigen Mannes befand sich im Fluss "Aube"im östlichen Teil Frankreichs.

Wirbelsturm Debbie
Symbolbild

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Reims. Ein nach dem Durchzug des Sturms "Eleanor" in Frankreich vermisster Deutscher ist tot. Die Leiche des 70-Jährigen wurde am Mittwoch nach einwöchiger Suche in der ostfranzösischen Gemeinde Rouvres-sur-Aube im Fluss Aube gefunden, wie die Behörden mitteilten.

Der aus Düsseldorf stammende Mann hatte in dem Ort im Département Haute-Marne seinen Zweitwohnsitz. Sein Leichnam wurde 300 Meter von seinem Haus entfernt entdeckt. Die Rettungskräften hatten seit vergangener Woche nach dem Deutschen gesucht, der seit dem Durchzug von "Eleanor" vermisst worden war. Heftige Regenfälle hatten die Aube stark anschwellen lassen. "Der Pegel der Aube ist zuletzt deutlich gesunken", sagte am Mittwoch die Präfektin Françoise Souliman der Nachrichtenagentur AFP. "Wo die Leiche gefunden wurde, sind Polizisten und Feuerwehrleute in den vergangene Tagen häufig vorbeigegangen."

An der Suche waren nach Soulimans Angaben rund 130 Polizisten, 38 Polizeischüler und 20 Feuerwehrleute beteiligt, darunter mehrere Taucher. Bei der Suche wurden auch Spürhunde, ein Hubschrauber und eine Drohne eingesetzt. Wegen der nach wie vor starken Strömung der Aube brauchten die Einsatzkräfte zwei Stunden, um die Leiche des Deutschen zu bergen. Das Sturmtief "Eleanor" war vergangene Woche über Frankreich hinweggezogen. Insgesamt kamen sieben Menschen ums Leben. afp

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