Ein Tiefausläufer jagt den nächsten. Bislang verliefen die Stürme «Elon» und «Felix» aber glimpflich, sagt die Polizei. Nächste Woche werden weitere Winterstürme toben.

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dpa

Essen/Duisburg (dpa). Kaum Ruhe zwischen den Stürmen: Nach «Elon» hat am Samstag das Sturmtief «Felix» die Passanten in Nordrhein-Westfalen kräftig durchgepustet. Laut der Landesleitstelle der Polizei gab es aber keine größeren Schäden oder Unfälle aufgrund des Wetters zu vermelden. Der Deutsche Wetterdienst in Essen stimmte unterdessen auf eine Sturmserie ein, die noch bis zum Ende der nächsten Woche andauern dürfte.

Nach dem Sturm ist auf absehbare Zeit vor dem Sturm: «Zwischendurch gibt es kaum Zeit zum Luftholen», sagte Meteorologin Ines von Hollen am Samstag. Ursache sei ein umfangreicher Tiefdruckkomplex, der sich über Island und dem Nordmeer eingenistet habe und immer neue Ausläufer an Land schicke.

Am Samstagnachmittag zog eine Kaltfront über Nordrhein-Westfalen, die auch viel Regen mit sich brachte. Böen mit Windgeschwindigkeiten von 90 Stundenkilometern peitschten beispielsweise die Stadt Münster.

In der folgenden Nacht sollte der Wind dann etwas nachlassen, dafür kündigte die Wetterexpertin eine Talfahrt der Temperaturen an: Von milden 13 Grad wie im Rheinland auf frostige Grade um den Nullpunkt. Das könne zu glatten Straßen am Sonntagmorgen führen, so die Warnung.

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