Polizei beziffert Schaden auf rund eine halbe Million Euro.

Feuerwehrmänner beseitigen die Spuren des Zusammenpralls an der von Bussen und Straßenbahnen gemeinsam genutzten Haltestelle.
Feuerwehrmänner beseitigen die Spuren des Zusammenpralls an der von Bussen und Straßenbahnen gemeinsam genutzten Haltestelle.

Feuerwehrmänner beseitigen die Spuren des Zusammenpralls an der von Bussen und Straßenbahnen gemeinsam genutzten Haltestelle.

dpa

Feuerwehrmänner beseitigen die Spuren des Zusammenpralls an der von Bussen und Straßenbahnen gemeinsam genutzten Haltestelle.

Oberhausen. Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem Linienbus sind am Donnerstag in Oberhausen 50 Menschen verletzt worden. Die Bahn sei am Mittag in der Nähe des Einkaufszentrums „Centro“ ungebremst auf den an einer Haltestelle anfahrenden Bus aufgefahren, berichtete die Polizei.

Die Fahrgäste wurden von den Sitzen geschleudert

Bei dem heftigen Zusammenprall sei ein Gestänge im Innenraum der Bahn aus der Verankerung gerissen worden. Schwere Verletzungen blieben aus. Die Fahrgäste seien von den Sitzen aus durch die Straßenbahn geschleudert worden und hätten dabei Prellungen und Platzwunden erlitten. Drei Menschen mussten stationär im Krankenhaus bleiben. Bei dem Fahrer diagnostizierten Ärzte einen Schock.

Ob für das Auffahren der Straßenbahn technisches oder menschliches Versagen ursächlich war, konnte nach Angaben der Polizei noch nicht festgestellt werden. Es entstand ein Schaden von rund 500.000 Euro.

An dem Einsatz waren vier Notärzte und etwa 50 weitere Helfer von Polizei und Feuerwehr beteiligt. Die Fahrtrasse wurde zunächst in beiden Richtungen gesperrt. Der für den öffentlichen Verkehr gesperrte Fahrweg wird von Bussen und Bahnen gemeinsam genutzt. Auf dieser neun Kilometer langen Verbindungstrasse zwischen Bahnhof und „Centro“ würden Straßenbahnen und Busse in einem sehr dichten Takt eingesetzt, sagte eine Sprecherin der Oberhausener Stadtwerke. Die Hochtrasse wurde 1996 in Betrieb genommen.

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