Banda Aceh
Nach Berichten über ein Beben vor Sumatra flüchteten im indonesischen Banda Aceh viele Menschen. Foto: Hotli Simanjuntak

Nach Berichten über ein Beben vor Sumatra flüchteten im indonesischen Banda Aceh viele Menschen. Foto: Hotli Simanjuntak

dpa

Nach Berichten über ein Beben vor Sumatra flüchteten im indonesischen Banda Aceh viele Menschen. Foto: Hotli Simanjuntak

Jakarta (dpa) - Bei dem starken Erdbeben mit Tsunamiwarnung vor Sumatra hat es nach ersten Berichten keine Schäden gegeben. «Uns sind bislang keine Verletzten oder Schäden gemeldet worden», sagte der Sprecher des Katastrophenschutzes, Sutopo Nugroho nach Tagesanbruch.

Das Beben hatten nach Angaben der US-Geologiebehörde USGS eine Stärke von 7,3, nach indonesischen Angaben von 7,1. Das Beben passierte nach Mitternacht (19.37 Uhr MEZ) und riss tausende Menschen aus dem Schlaf. In der Provinzhauptstadt Banda Aceh heulten nach Medienberichten die Sirenen und die Menschen rannten auf die Straßen und in höher gelegene Gebiete, um sich in Sicherheit zu bringen. Eine Tsunamiwarnung wurde nach einer Stunde aufgehoben.

Am zweiten Weihnachtstag 2004 hatte ein schweres Beben vor Sumatra einen verheerenden Tsunami ausgelöst. Rund um den Indischen Ozean starben damals 230 000 Menschen, 170 000 davon auf Sumatra.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer