Die Räumfahrzeuge sind in diesen Tagen im Dauereinsatz.
Die Räumfahrzeuge sind in diesen Tagen im Dauereinsatz.

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dpa

Die Räumfahrzeuge sind in diesen Tagen im Dauereinsatz.

Duisburg/Grevenbroich/Bedburg (dpa). Schnee und Glatteis haben in der Nacht zum Samstag zu zahlreichen Unfällen auf Nordrhein- Westfalens Straßen geführt. Bis zum Vormittag zählte die Polizei insgesamt 300 wetterbedingte Unfälle. Staus und Sperrungen auf zahlreichen Autobahnen waren die Folge. Die Zentrale Landespolizeidienststelle schätzte den Gesamtschaden auf mehr als 1,3 Millionen Euro. Auch im Tagesverlauf beeinträchtigten die Schneemassen vielerorts weiter den Straßenverkehr. Die Polizei appellierte an die Autofahrer, vorsichtig zu fahren.

Auf der Autobahn 61 bei Bedburg kam in der Nacht ein Autofahrer ums Leben. Der 32-Jährige wurde vermutlich überfahren, als er nach einem Unfall aus seinem Wagen stieg. In Grevenbroich wurde ein Mann schwer verletzt, als sein Wagen am Freitagabend auf eisglatter Fahrbahn in Schleudern geriet und gegen einen Baum prallte. Der 59- Jährige war nicht angeschnallt.

In Overath verlor der Fahrer eines Linienbusses die Kontrolle über sein Fahrzeug. Er war nach Angaben der Polizei trotz Eis und Schnee zu schnell gefahren. Der mit 20 Fahrgästen besetzte Bus prallte zuerst am rechten Fahrbahnrand gegen parkende Autos und kam anschließend in einer Wiese zum Stehen. Alle Insassen blieben unverletzt.

Auf einer Schneedecke von 15 Zentimetern, die innerhalb kurzer Zeit die Straßen bei Ratingen bedeckte, geriet ein Sattelschlepper ins Schleudern. Der Tiefkühltransporter durchschlug am frühen Samstagmorgen die Mittelleitplanke auf der A3 und kam anschließend auf dem Mittelstreifen zum Stehen. In Bad Laasphe (Kreis Siegen- Wittgenstein) verlor ein Lkw-Fahrer am Freitagnachmittag in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Sattelzug schlitterte gegen eine Mauer und versperrte für über eine Stunde die Ortsausfahrt.

Allein in der Region Aachen krachte es im Laufe der Nacht 36 Mal auf spiegelglatten Straßen. Zweimal schlitterten Autofahrer in Streifenwagen, die zu Unfällen gerufen worden waren. An Steigungen blieben zahlreiche Lastwagen stecken.

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