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Jochen Tack

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Erndtebrück. Nach einer Sprengstoff-Drohung in Erndtebrück (Kreis Siegen-Wittgenstein) haben Ermittler Reste von Chemikalien sichergestellt. Diese seien für einen Sprengsatz geeignet gewesen, sagte ein Sprecher der Polizei am Donnerstag.

Ein 32-Jähriger war am Mittwoch von Spezialkräften in seiner Wohnung in einem Industriegebiet festgenommen worden. Er hatte nach einem Streit mit seiner Freundin mit der Zündung eines Sprengsatzes gedroht. Die Lebensgefährtin alarmierte daraufhin die Beamten.

Nach stundenlangen Verhandlungen gelang es der Polizei, den Mann zum Verlassen der Wohnung zu bewegen. Er wurde ohne Widerstand festgenommen. Das Gemisch aus frei käuflichen Substanzen habe er vor seiner Festnahme entsorgt, sagte der Sprecher. Daher sei die tatsächliche Menge unklar.

Der 32-Jährige wurde den Angaben zufolge in eine Psychiatrie gebracht. Gegen ihn wird nun wegen Verstoßes gegen das Sprengmittelgesetz ermittelt. dpa

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