Ab Jahresende soll das Drama mit 22 Toten bei der Loveparade 2010 juristisch aufbereitet werden. Angeklagt sind sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg.

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Eine Trauerkerze brennt für die Opfer der Loveparade-Katastrophe an der Gedenkstätte in Duisburg.

Eine Trauerkerze brennt für die Opfer der Loveparade-Katastrophe an der Gedenkstätte in Duisburg.

dpa

Eine Trauerkerze brennt für die Opfer der Loveparade-Katastrophe an der Gedenkstätte in Duisburg.

Duisburg. Der Strafprozess um die Loveparade-Katastrophe von Duisburg soll nach den Planungen des Duisburger Landgerichts Anfang Dezember beginnen. Der Vorsitzende der zuständige Strafkammer habe den Verteidigern und den Vertretern der Nebenkläger den 6. oder dem 8. Dezember als Prozessauftakt vorgeschlagen, teilte das Gericht am Mittwoch mit. Die Verhandlungen sollen im Düsseldorfer Kongresszentrum stattfinden.

Bei dem Technofestival waren am 24. Juli 2010 an einer Engstelle 21 Menschen im Gedränge zu Tode gekommen, 652 wurden verletzt. Angeklagt sind sechs Mitarbeiter der Stadt Duisburg und vier Mitarbeiter des Veranstalters. Sie müssen sich unter anderem wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung verantworten. dpa

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