Enteisung in Frankfurt
Aufatmen an den Flughäfen: Die Produktion von Enteisungsmitteln für Flugzeuge beim Schweizer Chemiekonzern Clariant läuft wieder auf Hochtouren.

Aufatmen an den Flughäfen: Die Produktion von Enteisungsmitteln für Flugzeuge beim Schweizer Chemiekonzern Clariant läuft wieder auf Hochtouren.

dpa

Aufatmen an den Flughäfen: Die Produktion von Enteisungsmitteln für Flugzeuge beim Schweizer Chemiekonzern Clariant läuft wieder auf Hochtouren.

Frankfurt am Main/Muttenz. Aufatmen an den Flughäfen: Die Produktion von Enteisungsmitteln für Flugzeuge beim Schweizer Chemiekonzern Clariant läuft wieder auf Hochtouren.

Nach den Lieferengpässen beim Vorprodukt Glykol sei nach zwei Tagen Pause die Herstellung am Montag wieder angelaufen, am Dienstag hätten die ersten Lastwagen das Werk im bayerischen Gendorf verlassen können, sagte Clariant-Sprecher Ulrich Nies am Dienstag am Konzernsitz Muttenz in der Schweiz.

Clariant ist einer der größten Hersteller der Taumittel, ohne die moderne Jets bei Frost und Schnee nicht starten können. Im Dezember hatten Engpässe bei der Chemikalie für Ausfälle im europäischen Luftverkehr gesorgt, unter anderem in London Heathrow, am Pariser Flughafen Charles de Gaulle und in Brüssel.

Clariant hatte daraufhin die Produktion um rund 50 Prozent angehoben, war aber dann von ausbleibenden Grundstoffen überrascht worden. Derzeit laufe die Produktion wieder in mehreren Schichten, sagte Nies. Ursprünglich war eine Produktionsunterbrechung von vier Tagen angekündigt worden.

Clariant ist einer der wenigen Hersteller von Enteisungsmitteln und beliefert europaweit rund 100 Flughäfen, darunter in Deutschland Berlin, Hamburg, München und Düsseldorf.

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