Messerstich mitten ins Herz: 53-Jährige tötet ihren Freund. Ein Streit eskalierte: Ging es um gestohlenes Geld?

Solingen (ST).  Jede Hilfe war vergebens, der Stich mit dem fast 20 Zentimeter langen Küchenmesser traf den 49 Jahre alten Solinger mitten ins Herz. Auf der Stelle tot war am Dienstagabend der arbeitslose Solinger, der in seiner Wohnung am Breidbacher Tor offensichtlich von einer guten Bekannten - so Zeugen aus dem Tathaus - erstochen worden ist.

Die 53-jährige, stark alkoholisierte Frau, die auf der Schützenstraße wohnt, ließ sich widerstandslos festnehmen, nachdem ein Mitbewohner des 49-Jährigen die Polizei über Handy alarmiert und dabei auch einen Notarzt sowie Rettungswagen angefordert hatte. Dieser Anruf ging um 20.48 Uhr bei der Polizei ein.

Was zuvor in der Wohnung geschah, ist noch unklar. 22 Parteien gibt es in dem sechsstöckigen Wohn- und Geschäftshaus: Viele davon kennen sich gut. Auch reichlich Alkohol soll - so Nachbarn des Getöteten - oft "Etagen übergreifend" fließen. Das war wohl auch am Dienstag der Fall.

Die Tatverdächtige und mehrere Zeugen aus dem Haus hatten stark dem Alkohol zugesprochen. Warum die Frau dann das Messer aus der Küche geholt und derart wuchtig zugestochen hat, glaubt einer der Zechkumpane zu wissen: "Es gab Streit um Geld. Ihr hatte man angeblich das Portemonnaie gestohlen." hpm


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