Die U-Bahn-Baustelle in der Nähe des Kölner Doms am Mittwoch (17.02.2010). Die Pfusch- und Betrugsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Kölner U-Bahn-Bau haben nun auch die Politik erreicht. Berichte über Baumängel und Spekulationen über organisierten Betrug beim U-Bahn-Bau nehmen zu. Demnach sollen für 28 unterirdische Schlitzwände falsche Vermessungsprotokolle angefertigt worden sein. Mindestens an der Baustelle Heumarkt in der Kölner Innenstadt fehlen bis zu 83 Prozent der erforderlichen Eisenbügel.
Die U-Bahn-Baustelle in der Nähe des Kölner Doms am Mittwoch (17.02.2010). Die Pfusch- und Betrugsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Kölner U-Bahn-Bau haben nun auch die Politik erreicht. Berichte über Baumängel und Spekulationen über organisierten Betrug beim U-Bahn-Bau nehmen zu. Demnach sollen für 28 unterirdische Schlitzwände falsche Vermessungsprotokolle angefertigt worden sein. Mindestens an der Baustelle Heumarkt in der Kölner Innenstadt fehlen bis zu 83 Prozent der erforderlichen Eisenbügel.

Die U-Bahn-Baustelle in der Nähe des Kölner Doms am Mittwoch (17.02.2010). Die Pfusch- und Betrugsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Kölner U-Bahn-Bau haben nun auch die Politik erreicht. Berichte über Baumängel und Spekulationen über organisierten Betrug beim U-Bahn-Bau nehmen zu. Demnach sollen für 28 unterirdische Schlitzwände falsche Vermessungsprotokolle angefertigt worden sein. Mindestens an der Baustelle Heumarkt in der Kölner Innenstadt fehlen bis zu 83 Prozent der erforderlichen Eisenbügel.

dpa

Die U-Bahn-Baustelle in der Nähe des Kölner Doms am Mittwoch (17.02.2010). Die Pfusch- und Betrugsvorwürfe im Zusammenhang mit dem Kölner U-Bahn-Bau haben nun auch die Politik erreicht. Berichte über Baumängel und Spekulationen über organisierten Betrug beim U-Bahn-Bau nehmen zu. Demnach sollen für 28 unterirdische Schlitzwände falsche Vermessungsprotokolle angefertigt worden sein. Mindestens an der Baustelle Heumarkt in der Kölner Innenstadt fehlen bis zu 83 Prozent der erforderlichen Eisenbügel.

Köln. Der Pfusch beim Kölner U-Bahn-Bau soll nun auch ein parlamentarisches Nachspiel in Berlin haben. Die Linkspartei in Köln kündigte an, ihre Abgeordnete Heidrun Bluhm werde das Thema in den Bundestags-Bauausschuss einbringen, um das System der Baukontrollen in Deutschland auf den Prüfstand zu stellen.

"Der Staat kann bislang die Kontrolle von Bauten delegieren", sagte der Kölner Ratsherr Jörg Detjen von der Linkspartei. "Man gibt aber nicht dem Fuchs die Aufsicht über den Hühnerstall - und nicht einem Privatunternehmen die Aufsicht über Sicherheitsstandards, wenn es durch deren Unterlaufen mehr Geld verdient."

Bauherr des Milliarden-Projekts sind die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB), die ein Baukonsortium unter Federführung des Mannheimer Konzerns Bilfinger Berger mit der 2004 gestarteten Bau-Ausführung beauftragt hatten. Am 3. März 2009 stürzte an einer der Baugruben das Historische Stadtarchiv ein, zwei Menschen starben.

Seitdem häufen sich Berichte über Pfusch, Manipulationen, Betrug und Materialklau an drei Baustellen. Die KVB und die Bauunternehmen sind unter Druck geraten - auch Vorwürfe wegen mangelnder Kontrolle werden immer lauter. Die KVB prüfen derzeit noch, ob sie die Verträge mit den Baufirmen auflösen sollen.
 

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