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Düsseldorf (dpa). Für 111 Autofahrer in Nordrhein-Westfalen hat das neue Jahr mit dem sofortigen Einzug des Führerscheins bei einer Alkoholkontrolle begonnen. Das teilte das nordrhein-westfälische Innenministerium am Donnerstag in Düsseldorf mit. Das waren 30 Prozent mehr angetrunkene Fahrzeuglenker als im Vorjahr. Insgesamt seien 13 700 Autofahrer überprüft worden. Fast jeder Vierte von ihnen musste «pusten».

241 hatten dabei laut Messgerät die 0,5-Promille-Grenze überschritten. 187 wurden zur Blutprobe gebeten. 111 Autofahrer hatten derart viel Alkohol intus und Ausfallerscheinungen, so dass ihr Führerschein an Ort und Stelle beschlagnahmt wurde.

«Für Alkoholsünder gibt es kein Pardon. Wer sich betrunken ans Steuer setzt, wird zur rollenden Gefahr auf unseren Straßen», sagte Innenminister Ralf Jäger (SPD). Trotz Trunkenheit am Steuer: Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten sei im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gesunken. Die Polizei zählte 63 Unfälle - bei jedem dritten war Alkohol im Spiel. Ein Mensch starb, 62 wurden verletzt.

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