Nach Anschlag auf die Sikh-Gemeinde in Essen gibt es eine dramatische Wende: Die mutmaßlichen Tatverdächtigen sind minderjährig und den Behörden bekannt.
Joginer Singh, ein Prediger des Sikh-Gemeindezentrums, zeigt den zerstörten Eingangsbereich des Gebetshauses.

Joginer Singh, ein Prediger des Sikh-Gemeindezentrums, zeigt den zerstörten Eingangsbereich des Gebetshauses.

Archivfoto: dpa

Joginer Singh, ein Prediger des Sikh-Gemeindezentrums, zeigt den zerstörten Eingangsbereich des Gebetshauses.

Essen (dpa) - Die Prozession der Essener Sikh-Gemeinde am Samstag findet eine Woche nach dem Bombenanschlag aus Sicherheitsgründen nun doch als stationäre Veranstaltung statt. Nach zahlreichen Gesprächen mit Polizei und Stadt entschied die Gemeinde, auf die ursprünglich geplante Prozession durch mehrere Straßenzüge zu verzichten.

Dies teilte die Gemeinde am Freitagabend mit. Stattdessen findet die Veranstaltung am Samstag nun auf einem Parkplatz an einem Fußballstadion statt. Alle Teilnehmer werden dorthin mit Autos anreisen. Eine Art Prozession finde aber auch dort statt, sagte Gemeindesprecher Preet Singh.

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