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Leichenpräparator Gunther von Hagens steht neben dem Foto einer Darstellung von einem Paar beim Geschlechtsverkehr mit der Aufschrift "Zensiert".

Leichenpräparator Gunther von Hagens steht neben dem Foto einer Darstellung von einem Paar beim Geschlechtsverkehr mit der Aufschrift "Zensiert".

dpa

Leichenpräparator Gunther von Hagens steht neben dem Foto einer Darstellung von einem Paar beim Geschlechtsverkehr mit der Aufschrift "Zensiert".

Köln. Der umstrittene Plastinator Gunther von Hagens (64) darf auch in Köln in seiner Ausstellung "Körperwelten" keine Leichen beim Sex zeigen. Die Stadt verbot dem Arzt am Donnerstag die Präsentation entsprechender Werke.

Zur Begründung hieß es, der Totenwürde werde bei solchen Darstellungen "nicht mehr das erforderliche Maß an Achtung entgegengebracht, welche das sittliche Empfinden der Mehrheit der Bevölkerung verlangt".

Bei einem Verstoß werde ein Zwangsgeld von 20 000 Euro fällig. Außerdem dürfen Jugendliche unter 16 Jahren die Ausstellung nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten besuchen. Die Kölner Schau wird an diesem Samstag eröffnet.

Auch bei der vorherigen Station der Ausstellung in Augsburg hatte die Stadt das Zeigen plastinierter Körper beim Liebesakt untersagt.

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