Washington. Heftige Unwetter haben die Behörden im Süden des US-Bundesstaates Kalifornien in Alarmbereitschaft versetzt. Schwere Regenfälle überfluteten Straßen, die Bewohner von mehr als 800 Häusern wurden aufgerufen, ihre Wohnungen wegen Erdrutschgefahr zu verlassen, meldete am Donnerstag der Nachrichtensender CNN.

Tausende Haushalte waren ohne Strom. Zwei Passagierflugzeuge wurden von Blitzen getroffen, konnten jedoch sicher landen. Örtliche Medien sprachen von einem Monstersturm. Besonders betroffen ist die Region Los Angeles. Der nationale Wetterdienst warnte vor schweren Gewittern und Sturm in Tornadostärke. In mehreren Städten sind nach Angaben des Senders bereits Dächer eingestürzt, verletzt wurde niemand.

Ursache für das dritte schwere Unwetter innerhalb weniger Tage ist das Klimaphänomen El Niño. Etwa alle drei bis sieben Jahre dringt warmes Pazifikwasser an die Westküste Südamerikas vor, der kalte Humboldtstrom wird verdrängt. Luftdruckverhältnisse und Windverhältnisse ändern sich dann drastisch. Das Phänomen hat weltweiten Einfluss auf die Wetterverhältnisse.

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