Länder einigen sich auf Konzept.

wza_500x411_527017.jpg
Das Schweinegrippe Virus, eingefärbt unter einem Transmissionselektronenmikroskop.

Das Schweinegrippe Virus, eingefärbt unter einem Transmissionselektronenmikroskop.

dpa

Das Schweinegrippe Virus, eingefärbt unter einem Transmissionselektronenmikroskop.

Wiesbaden. Die Bundesländer haben sich in einer Telefonkonferenz darauf geeinigt, 50 Millionen Dosen des Schweinegrippe-Impfstoffs zu bestellen. 10 Millionen Dosen soll allein das bevölkerungsstärkste Land NRW erhalten. Das teilte das hessische Gesundheitsministerium am Dienstag mit. Bei einer zweifachen Impfung reicht diese Menge aus, 30 Prozent der Bevölkerung in Deutschland oder rund 25 Millionen Menschen zu impfen.

Zunächst sollen im Gesundheitswesen Beschäftigte, chronisch Kranke und Schwangere geimpft werden. Die Herstellung der Seren sei in vollem Gange, so das Paul-Ehrlich-Institut in Langen. "Es gibt vier zugelassene Impfstoffe", sagte eine Sprecherin des Instituts. "Wir gehen von steigenden Infektionszahlen im Herbst und Winter aus", betonte der hessische Gesundheitsminister Jürgen Banzer (CDU).

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hält die Epidemie für nicht mehr zu stoppen. Weltweit haben sich bisher mehr als eine Million Menschen mit der Schweinegrippe infiziert. In den meisten Fällen verläuft die Krankheit allerdings glimpflich.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer