Ein starkes Erdbeben hat die Zentralphilippinen erschüttert. Foto: J.L. Pino/ Symbol
Ein starkes Erdbeben hat die Zentralphilippinen erschüttert. Foto: J.L. Pino/ Symbol

Ein starkes Erdbeben hat die Zentralphilippinen erschüttert. Foto: J.L. Pino/ Symbol

dpa

Ein starkes Erdbeben hat die Zentralphilippinen erschüttert. Foto: J.L. Pino/ Symbol

Tokio (dpa) - Das Jahr 2012 hat für Millionen von Japanern mit einem Schrecken begonnen. Am Nachmittag des Neujahrstages (6.27 Uhr MEZ) erschütterte ein schweres Erdbeben der Stärke 7,0 den Osten und Nord-Osten des Landes.

Das Zentrum des Bebens lag 600 Kilometer südlich von Tokio im Pazifik; in der Hauptstadt schwankten nach Angaben des meteorologischen Dienstes etliche Gebäude. Allerdings blieb es beim kurzen Schrecken: Berichte über Verletzte oder Schäden lagen nicht vor, eine Tsunami-Warnung wurde nicht gegeben.

Das Beben ereignete sich in 370 Kilometer Tiefe nahe der unbewohnten Vulkan-Insel Tori Shima im Pazifik. Aufgrund der großen Entfernung von der Hauptstadt schwächten sich die Erschütterungen in Tokio deutlich ab. Der Betreiber des Atomkraftwerkes Fukushima, Tepco, meldete keine Schäden oder Probleme von dem havarierten Kernkraftwerk, berichtete der Fernsehsender NHK.

Am 11. März 2011 hatte ein schweres Beben der Stärke 9,0 in Japan einen Tsunami ausgelöst, mehr als 15 000 Menschen kamen ums Leben. Das Atomkraftwerk Fukushima wurde schwer beschädigt. Die Brennstäbe in den Reaktoren 1 bis 3 schmolzen vollständig.

In einem Zwischenbericht vom Dezember 2011 wurden schwere Vorwürfe gegen Tepco und die japanische Regierung erhoben. Sowohl Tepco als auch die zuständigen Behörden seien auf eine Katastrophe dieses Ausmaßes vollkommen unvorbereitet gewesen, hieß es. Es war der bisher schwerste Atomunfall seit der Katastrophe in Tschernobyl 1986.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer