Wetter in Italien
Rettungskräfte befreien ein Appartment in Sestriere (Italien) von Schnee. Eine Lawine war auf den Ort in den Alpen niedergegangen, die eine Evakuierung des Ortes nötig machte.

Rettungskräfte befreien ein Appartment in Sestriere (Italien) von Schnee. Eine Lawine war auf den Ort in den Alpen niedergegangen, die eine Evakuierung des Ortes nötig machte.

Alessandro Di Marco

Rettungskräfte befreien ein Appartment in Sestriere (Italien) von Schnee. Eine Lawine war auf den Ort in den Alpen niedergegangen, die eine Evakuierung des Ortes nötig machte.

Sestriere. Ungewöhnlich viel Schnee hat in den italienischen Alpen für Chaos gesorgt. In dem beliebten Wintersport-Ort Sestriere im Piemont war in der Nacht zum Dienstag eine Lawine auf ein Ferienhaus niedergegangen - verletzt wurde keiner der 29 Menschen, die sich darin aufhielten, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Die Schneemassen hatten sich ihren Weg durch Fenster der Unterkunft gebahnt, wie auf Fotos zu sehen war. Das Olympische Dorf in Sestriere, das für die Winterspiele 2006 von Turin gebaut worden war, wurde aus Sicherheitsgründen evakuiert, nachdem das Dach eines Gebäudes der Schneelast nicht mehr Stand hielt.

Nicht nur im Piemont hielt frischer Schnee die Einsatzkräfte in Atem. Im Aostatal war gebietsweise die höchste Lawinenwarnstufe 5 verhängt worden. Für Mittwoch wurde sie in der ganzen Region auf 4 gesetzt. Auch in Südtirol war die Lage angespannt: In den Bergen gehe die Hauptgefahr vom frischen Triebschnee aus, weshalb erhebliche Lawinengefahr der Stufe 3 herrsche, hieß es im Lagebericht.

Während der Norden Italiens mit den Schneemassen zu kämpfen hatte, gab es in südlichen Teilen des Landes frühlingshafte Temperaturen. Laut Ansa wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag in Rom noch 15,4 Grad gemessen. dpa

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