Rom. Auch am Dreikönigstag hält der Winter Italien weiter in Atem: Im norditalienischen Ravenna wurde ein im Schnee stecken gebliebenes Auto von einem Zug überrollt.

Wie italienische Medien am Mittwoch berichteten, blieb ein Ehepaar mit seinem Wagen am späten Dienstagabend bei der Überquerung eines Gleisübergangs im Schnee stecken.

Bei Herunterlassen der Schranken habe das Paar das Auto schließlich verlassen und sei so heil davon gekommen.

Andernorts in Nord- und Mittelitalien kam es wegen starker Regenfälle zu Überschwemmungen. So wurden in der Nacht mehrere Häuser in der Provinz von Livorno sicherheitshalber evakuiert.

Bei der Universitätsstadt Perugia trat der durch heftigen Niederschlag angeschwollene Tiber über die Ufer. Italienische Medien berichteten von Hunderten Feuerwehreinsätzen in der Nacht.

Raue See und starker Wind behinderten dagegen auch am Mittwoch den Schiffsverkehr in Neapel. Zahlreiche Fahrten zu den nahe gelegenen Inseln Capri, Ischia und Procida mussten gecancelt werden. Italien steht nach einem frühlingshaften Weihnachten seit Anfang des Jahres unter dem Einfluss einer Kältefront.

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