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Nach dem Angriff sind an der Hand des Beamten doch deutlich die Bissspuren zu erkennen.

Nach dem Angriff sind an der Hand des Beamten doch deutlich die Bissspuren zu erkennen.

Bundespolizei

Nach dem Angriff sind an der Hand des Beamten doch deutlich die Bissspuren zu erkennen.

Essen. Einem Bundespolizisten wurde am Mittwoch nach einer Auseinandersetzung im Regionalexpress 1 in die Hand gebissen. Im Krankenhaus wurde dem Beamten später ein Zahnstück aus der Wunde entfernt.  

Nach Informationen der Polizei war es gegen 00:30 Uhr im RE1 im Essener Hauptbahnhof zu einer Schlägerei gekommen. Ein 43-jähriger Mann aus Bochum soll in dem Zug mehrere Reisende angegriffen haben. Einsatzkräfte nahmen den Sachverhalt auf und brachten den Bochumer für einen Atemalkoholtest zur Wache. Dort wurde später festgestellt, dass der Mann mit 1,4 Promille alkoholisiert war.

Als er später die Wache verlassen durfte weigerte sich der Mann und verlangte von den Bundespolizisten, dass sie ihn nach Hause fahren.  Als die Beamten den Mann mit Nachdruck zum Verlassen der Wache aufforderten, griff der Bochumer die Polizisten an. Bei seiner Überwältigung biss der Mann einem Beamten dermaßen in die Hand, dass er eine blutende Wunde davontrug. Bei der anschließenden Behandlung im Krankenhaus wurde ein Zahnstück aus der Wunde entfernt. Nach Angaben der Bundespolizei wird der Beamte voraussichtlich mehrere Tage ausfallen.

Gegen den 49-Jährigen, der bereits wegen Körperverletzung polizeibekannt ist, wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Widerstands eingeleitet. red

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