Uni-Center in Köln
Die Bombe war in der Nähe des 45-stöckigen Uni-Centers gefunden worden. Foto: Caroline Seidel

Die Bombe war in der Nähe des 45-stöckigen Uni-Centers gefunden worden. Foto: Caroline Seidel

Anwohner warten in der Kölner Uni-Mensa auf das Ende der Bombensprengung. Foto: Caroline Seidel

Die Polizei sperrte Straßen und hatte auch sonst viel zu tun: immer wieder musste sie «Katastrophentouristen» zum Verlassen der Sperrzone auffordern. Foto: Caroline Seidel

5000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Foto: Caroline Seidel

Um das Loch herum, in dem der Blindgänger lag, wurden große Überseecontainer abgestellt, die mit Erde gefüllt waren. Die Bombe wurde mit Sand, Kies und Strohballen abgedeckt, um die Wucht der Explosion abzumildern. Foto: Caroline Seidel

dpa, Bild 1 von 5

Die Bombe war in der Nähe des 45-stöckigen Uni-Centers gefunden worden. Foto: Caroline Seidel

Köln (dpa) - Schaulustige haben die Sprengung einer Weltkriegsbombe in Köln gestört und um mehrere Stunden verzögert. Bevor die Fünf-Zentner-Bombe in der Nacht zum Freitag kontrolliert gezündet werden konnte, mussten Ordner mehrfach Menschen aus der Gefahrenzone holen.

Die Stadt Köln sprach von «massiven Behinderungen» der Aktion. Die Schaulustigen hätten sich mit Fotoapparaten und Handys durch die Absperrungen geschmuggelt, um die Explosion aus nächster Nähe zu verfolgen. Obwohl die Vorbereitungen gegen 23.30 Uhr abgeschossen gewesen seien, habe es noch weitere eineinhalb Stunden bis zur Sprengung gedauert.

Anwohner warten in Mensa
Die Bombe war in der Nähe des 45-stöckigen Uni-Centers gefunden worden. Foto: Caroline Seidel

Die Bombe war in der Nähe des 45-stöckigen Uni-Centers gefunden worden. Foto: Caroline Seidel

Anwohner warten in der Kölner Uni-Mensa auf das Ende der Bombensprengung. Foto: Caroline Seidel

Die Polizei sperrte Straßen und hatte auch sonst viel zu tun: immer wieder musste sie «Katastrophentouristen» zum Verlassen der Sperrzone auffordern. Foto: Caroline Seidel

5000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Foto: Caroline Seidel

Um das Loch herum, in dem der Blindgänger lag, wurden große Überseecontainer abgestellt, die mit Erde gefüllt waren. Die Bombe wurde mit Sand, Kies und Strohballen abgedeckt, um die Wucht der Explosion abzumildern. Foto: Caroline Seidel

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Anwohner warten in der Kölner Uni-Mensa auf das Ende der Bombensprengung. Foto: Caroline Seidel

Die Bombe war am Donnerstag bei Bauarbeiten nahe des 45-stöckigen Uni-Centers von einem Baggerfahrer entdeckt worden. Sie hatte einen beschädigten Langzeitzünder und konnte deshalb nicht entschärft werden. 5000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen.

Das Gebiet rund um das Uni-Center in Köln ist dicht besiedelt. Der Fundort der britischen 125-Kilo-Bombe befindet sich in der Nähe einer mehrspurigen Durchgangsstraße und einer Bahn-Station. In Neuss wurde nahezu zeitgleich eine britische Zehn-Zentner-Bombe erfolgreich entschärft.

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