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Berlin (dpa). Ein Vater, der seinen Säugling misshandelt haben soll, ist am Donnerstag nicht zum Prozess erschienen. Der Anwalt erklärte, der 22-Jährige habe es wegen des Winterwetters nicht zum Gerichtstermin vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten geschafft.

Weil das Baby unentwegt schrie, soll der Vater es in seiner Wohnung in Lichtenberg heftig geschüttelt haben. Der Säugling erlitt Blutungen im Gehirn. Bleibende Schäden sind nicht ausgeschlossen.

Die ahnungslose Mutter war am 2. Juni mit dem Baby für eine reguläre Vorsorgeuntersuchung zu einem Arzt gegangen. Der Kinderarzt hatte Auffälligkeiten bei dem Jungen festgestellt und ihn in eine Klinik überwiesen. Nach damaligen Polizeiangaben war der Vater geständig.