Moskau. In Russland hat ein Kriegsschiff bei einem Manöver in der Ostsee versehentlich eine Schrebergartensiedlung in der Nähe der Stadt St. Petersburg beschossen. Obwohl sich auf den etwa 800 Grundstücken Menschen aufgehalten hätten, sei niemand verletzt worden, sagte ein Militärsprecher am Freitag nach Angaben der Agentur RIA Nowosti.

Ein Ausschuss des Verteidigungsministeriums verhöre bereits die Besatzung des U-Boot-Jagdschiffs im Finnischen Meerbusen dazu, wie es zum Abfeuern von scharfer Munition aus der Bordkanone kommen konnte. Die mehr als ein Dutzend Projektile der seit 1987 aktiven Korvette richteten lediglich Sachschaden an.

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