Wasserrohrbruch in Köln

Henning Kaiser

Köln (dpa/lnw) - Der nächtliche Wasserrohrbruch am Donnerstag in Köln hat voraussichtlich noch das ganze Wochenende Auswirkungen auf den Verkehr in der Stadt. Das ganze Wochenende soll die Innere Kanalstraße - eine wichtige Verkehrsader, die die Innenstadt im Nordwesten ringförmig umschließt - noch gesperrt bleiben. Am Freitag gab es deshalb zeitweise keine Verbindung zwischen den Autobahnen 3 und 57 über die Zoobrücke am Rhein. Größere Staus im Berufsverkehr gab es nicht. Autos können die Ringstraße aber vielleicht sogar erst am Dienstag wieder nutzen.

Der Rohrbruch hatte einen etwa fünf Meter langen Riss in der Straße verursacht. Um an die Bruchstelle zu gelangen, musste die Fahrbahn der Inneren Kanalstraße aufgebrochen, das Erdreich musste abgebaggert werden. Dazu bleibe die Verkehrsader vermutlich bis Samstagmorgen gesperrt, sagte eine Sprecherin des Versorgers Rheinenergie.

Das Wochenende über müsse noch mit Beeinträchtigungen gerechnet werden. Durch den Wasserrohrbruch waren mehrere Straßen am Donnerstagabend kniehoch überschwemmt worden. Autos versanken in den Fluten. In zahlreichen Haushalten hingegen fehlte Wasser, weil die Versorgung durch den plötzlichen Druckabfall unterbrochen war. Noch in der Nacht zum Freitag wurde die Versorgung wieder sichergestellt. Die Ursache für den Rohrbruch war zunächst noch unklar.

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