Duisburg (dpa) - Der Rhein hat den niedrigsten Wasserstand seit sechs Jahren erreicht und sinkt weiter. Ein rumänischer Frachter lief bei dem Niedrigwasser in Höhe Wesel auf Grund. Der Kapitän des Frachters wollte am späten Dienstagabend zwei stromabwärts fahrenden Schubverbänden ausweichen. Dabei lief das Güterschiff im Uferbereich auf Grund, konnte sich aber selbstständig wieder befreien, wie die Wasserschutzpolizei Duisburg am Mittwoch berichtete.

Ursache des extremen Niedrigwassers sind die geringen Niederschläge der vergangenen Wochen. Bei Wesel wurde am Mittwoch eine Fahrrinnentiefe von rund 2,30 Meter gemessen, bei fallender Tendenz; in Düsseldorf waren es sogar nur noch knapp zwei Meter. Schiffe mit großem Tiefgang können nicht mehr voll beladen werden. Bis Sonntag werde der Wasserstand der Vorhersage zufolge weiter um rund zehn Zentimeter fallen, sagte Bernd Schönfelder vom Wasser- und Schifffahrtsamt in Duisburg.

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