Santiago de Chile. Eine der beiden Rettungsbohrungen für die verschütteten 33 Bergleute in Chile ist für Wartungsarbeiten unterbrochen worden. Der Bohrer vom Typ Schramm werde vermutlich eine zweitägige Pause einlegen müssen, berichteten nationale Medien am Freitag. Er war bis zu einer Tiefe von 268 Metern vorgestoßen. Die 33 Männer sitzen in rund 700 Metern Tiefe fest. Der andere Bohrer vom Typ Strata 950 setzte die Arbeiten für die Öffnung eines Rettungsschachtes fort. Ein drittes, wesentlich größeres Bohrgerät sollte in etwa zehn Tagen einsatzbereit sein. Den seit dem 5. August Eingeschlossenen ging es weiter den Umständen entsprechend gut. Sie werden über enge Röhren mit dem Nötigsten versorgt und befolgen einen strikten Plan, der die lange Zeit des Wartens unter Tage in Abschnitte aus Arbeit, Erholung und Schlaf einteilt. Bis sie an die Oberfläche geholt werden können, dürften nach Angaben der Regierung noch Monate vergehen.  

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