Wie verzweifelt müssen die Kölner Stadtväter sein, dass sie sich nach der Sex-Steuer auch noch die als Kulturförderabgabe verbrämte Betten-Steuer einfallen lassen?

Aber irgendwie kann man die klammen Domstädter auch verstehen: reine Notwehr! Schließlich nimmt der Bund den Kommunen etwa durch äußerst fragwürdige Steuergeschenke an die Beherbergungsbetriebe dringend benötigtes Geld weg.

Weil die Hoteliers die Wohltat aus Berlin kaum an ihre Gäste weitergeben dürften, wird die Übernachtung durch die Betten-Steuer noch teurer. Das kann sich Köln nicht leisten, denn es schreckt Besucher aus dem In- und Ausland nur ab.

michael.hammes@wz-plus.de

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