Polizeibeamter
Symbolbild.

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Arne Dedert

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Essen. Am Rande des "Zombie-Walks" sorgten am Dienstagabend größere Männergruppen für Randale am Esser Hauptbahnhof. Die Polizei konnte die Lage beruhigen - und warnt nun vor Falschmeldungen in den sozialen Netzwerken. 

Nach Angaben der Bundespolizei bemerkten die Einsatzkräfte am Dienstagabend größere Männergruppen im Bereich des Hauptbahnhofs. Insgesamt soll es sich um ca. 200 Personen gehandelt haben. Diese gerieten untereinander, aber auch mit unbeteiligten Reisenden immer wieder in Streitigkeiten. Um die Ordnung aufrechtzuerhalten räumten und sperrten die Einsatzkräfte deshalb den Hauptbahnhof bis ca. 23 Uhr. Der Bahnverkehr wurde dadurch jedoch nicht beeinträchtigt. Zugreisende durften den Bahnhof weiterhin passieren.

Die Polizei leitete mehrere Strafverfahren wegen Körperverletzung, gefährlicher Körperverletzung und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Im Laufe des Abends wurden auch Feuerwerkskörper auf die Beamten geworfen. Ein Polizist erlitt dadurch ein Knalltrauma. Einem weiteren Beamten wurde am frühen Mittwochmorgen in die Hand gebissen.

Laut der Bundespolizei kam es im Zuge der Berichterstattung über die Vorfälle am Hauptbahnhof zu einer Reihe von Falschmneldungen, weshalb die Polizei am Mittwoch folgende Ergänzungen zu dem Einsatz veröffentlichte:

- Die Essener Bundespolizei hat bislang keine Strafanzeigen wegen sexueller Belästigung oder Beleidigung bzw. sexueller Nötigung aufgenommen. Sachverhalte wurden den Einsatzkräften der Bundespolizei auch in der gesamten Nacht nicht zugetragen.

- Es kam zu keinen Taschendiebstahlsdelikten, welche mit der in Rede stehenden Personengruppe in Verbindung gebracht werden können. Die registrierten Taschendiebstähle bewegten sich in der Vergangen Nacht auf einem üblichen Niveau.

- Bei der in Rede stehenden Personengruppe handelte es sich - nicht - um Teilnehmer des Zombie-Walks.  red

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