Allein in der Zentralmoschee in Köln könnten täglich rund 1000 Besucher zum gemeinsamen Fastenbrechen Iftar kommen, wie die Ditib als größte Islam-Organisation in Deutschland mitteilte.

Moschee in Köln
Moschee in Köln. Zum Ramadan laden die Islamverbände wieder allabendlich in die Moscheegemeinden ein. Foto: Oliver Berg

Moschee in Köln. Zum Ramadan laden die Islamverbände wieder allabendlich in die Moscheegemeinden ein. Foto: Oliver Berg

dpa

Moschee in Köln. Zum Ramadan laden die Islamverbände wieder allabendlich in die Moscheegemeinden ein. Foto: Oliver Berg

Köln (dpa/lnw) - Für viele gläubige Muslime hat am Mittwoch der Fastenmonat Ramadan begonnen. Die Islamverbände laden wieder allabendlich in die Moscheegemeinden ein. Allein in der Zentralmoschee in Köln könnten täglich rund 1000 Besucher zum gemeinsamen Fastenbrechen Iftar kommen, wie die Ditib als größte Islam-Organisation in Deutschland mitteilte. Der Ramadan dauert diesmal bis zum 14. Juni. Gläubige Muslime verzichten von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken und Sex.

Der Ramadan ist für viele Muslime - von geschätzten fünf Millionen bundesweit leben etwa 1,5 Millionen in NRW - ein wichtiger Pfeiler ihres Glaubens. Vom Fastengebot sind Kinder, Schwangere, alte und schwer körperlich arbeitende Menschen ausgenommen.

Der Zentralrat der Muslime betonte, in der Zeit des Verzichts solle man sich besonders für ein friedliches Miteinander einsetzen, gegen Rassismus, Ausgrenzung und Hass in der Gesellschaft eintreten. Erst nach Sonnenuntergang ist Essen und Trinken erlaubt, dann kommen viele zum Iftar oder Nachtgebet zusammen, was in vielen Moscheengemeinden allen Interessierten offensteht. dpa

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