Verschiedene Tageszeitungen mit dem Gesicht des mutmaßlichen Messerstechers.
Verschiedene Tageszeitungen mit dem Gesicht des mutmaßlichen Messerstechers.

Verschiedene Tageszeitungen mit dem Gesicht des mutmaßlichen Messerstechers.

dpa

Verschiedene Tageszeitungen mit dem Gesicht des mutmaßlichen Messerstechers.

Brüssel. Widersprüchliche Psychiater-Gutachten haben laut belgischen Medien die rechtzeitige Internierung des mutmaßlichen Messerstechers von Dendermonde verhindert. Bereits vor einigen Jahren holte die Familie des heute 20-Jährigen insgesamt vier Gutachten zur geistigen Gesundheit ihres Sohnes ein, wie die Zeitungen "Het Laatste Nieuws" und die Blätter der Gruppe Sud Presse am Mittwoch berichteten.

Während zwei Psychiater bei dem Jugendlichen eine Schizophrenie feststellten und für die Aufnahme in eine Anstalt plädierten, sprachen sich zwei weitere dagegen aus.

Der junge Mann wird verdächtigt, am Freitag mit einem Messer in eine Krippe der flämischen Kleinstadt Dendermonde eingedrungen zu sein und zwei Babys und eine Betreuerin getötet zu haben.

Die Internet-Plattform Facebook sperrte nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga vom Dienstagabend eine Unterstützergruppe für den mutmaßlichen Mörder. Die Gruppe nannte sich "Das schöne Massaker von Dendermonde".

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