Justitia
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Moers. Zwei Polizisten sollen einen stark betrunkenen und hilfsbedürftigen Mann weit entfernt von seiner Wohnung zurückgelassen und so seinen Tod mitverschuldet haben. Im Prozess wegen fahrlässiger Tötung in Moers sagten die beiden Beamten zum Auftakt am Montag nicht aus. Entgegen einer Dienstanweisung sollen sie den Mann nicht zu seiner Wohnung gebracht haben. Der 46-Jährige starb, weil er mit 3,5 Promille Alkohol und Heroin im Blut auf eine Straße lief und von einem Wagen erfasst wurde.

Einer der 30 und 33 Jahre alten Beamten soll danach behauptet haben, sie hätten den Mann zu seiner Wohnung gebracht. Die Polizei hatte sich des Mannes angenommen, weil er in Moers in ein Krankenhaus gegangen war und sich dort einfach in ein Bett gelegt hatte. dpa

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