Berlin. Ein Polizist, der einem vermeintlich toten Hotelgast Geld gestohlen hat, ist am Donnerstag zu acht Monaten Haft mit Bewährung verurteilt worden. Der 43-jährige hatte vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten sein Fehlverhalten zugegeben. Er war im September 2009 beauftragt worden, die Habe eines toten ausländischen Gastes zu sichern.

165 Euro steckte der Beamte in seine Tasche und warf die Geldbörse in den Papierkorb des Hotels. So tappte er in eine Falle, die ihm die Polizei selbst gestellt hatte: Nach Angaben der Staatsanwältin gab es Verdachtsmomente gegen den Beamten. Deshalb sei der Vorfall mit dem vermeintlich toten Touristen gestellt worden.

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