Ulm (dpa) - Polizei und Staatsanwaltschaft haben sich mit dem Beginn der DNA-Massengentests im Mordfall Maria Bögerl zufrieden gezeigt. «Mit ihrer Teilnahme an der DNA-Reihenuntersuchung beweisen die Bürger ihr Interesse an einer Aufklärung der schrecklichen Tat», heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung.

Bislang hat die Polizei in der Stadt Neresheim 442 Proben erfasst, insgesamt sollen 3000 Männer im Alter von 21 Jahren bis 68 Jahren an dem freiwilligen DNA-Test teilnehmen.

Zu Beginn der Aktion am Freitagnachmittag hatte sich eine lange Schlange vor der örtlichen Schule gebildet. Die Untersuchungen sollten dort am Samstag und Sonntag fortgesetzt werden. Im Zuge der Ermittlungen hatten seit Juni 2010 bereits 3000 Männer eine Speichelprobe abgegeben, ohne Treffer. Die Ehefrau eines Bankiers war im Mai 2010 in Heidenheim entführt und später ermordet worden.

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