London. Der offiziell älteste Hund der Welt ist tot. Der fast 21 Jahre alte Dackel-Mischling Otto aus England musste am Donnerstag kurz vor seinem Geburtstag eingeschläfert werden. Otto war erst im Oktober vom Guinness Buch der Rekorde zum ältesten Hund der Welt gekürt worden.

Er starb an einem Tumor im Magen, teilten seine Besitzer aus der westenglischen Stadt Shrewsbury mit. "Ich habe den ganzen Morgen geweint. Ich fühle mich, als hätte ich meinen rechten Arm verloren", sagte Besitzerin Lynn Jones (54). "Ich weiß, ich klinge wie eine Memme, aber er war wie ein Sohn, den ich nie hatte, mein Baby."

Lynn Jones und ihr Mann Peter (68) lebten mit dem Hund, seit dieser wenige Wochen alt war. Otto wäre am 14. Februar 21 Jahre alt geworden - also 147 Menschenjahre. Auch im Internet hatte Otto seine Fans. Auf der Plattform Facebook zählte der Hund 669 "Freunde". Dort waren kurz nach der Todesnachricht bereits 50 Beileidsbekundungen eingestellt.

Schon in den vergangenen Wochen hatten Herrchen und Frauchen gewusst, dass es schlecht um ihren Hund steht. Bevor sie die traurige Diagnose vom Tierarzt bekamen, hatten das Ehepaar Jones gehofft, es könnte sich um ein harmloses Geschwür handeln.

"Er konnte nicht mehr bequem sitzen oder liegen und er versuchte uns zu sagen, dass er genug hatte. Dann entschieden wir uns, sein Leiden zu beenden und brachten ihn zum Tierarzt", sagte Lynn Jones.

Schon öfter gab es Streit über den Titel des ältesten Hund, denn immer wieder erklären Hundebesitzer, ältere Tiere zu besitzen.

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