Entnahme einer Spender-Niere. Foto: Jan-Peter Kasper
Entnahme einer Spender-Niere. Foto: Jan-Peter Kasper

Entnahme einer Spender-Niere. Foto: Jan-Peter Kasper

dpa

Entnahme einer Spender-Niere. Foto: Jan-Peter Kasper

Göttingen (dpa) - Im Prozess um den Transplantationsskandal will das Landgericht Göttingen ehemalige Patienten des Angeklagten befragen. Auch Mitarbeiter der Göttinger Universitätsmedizin sollen vernommen werden.

In dem Prozess muss sich der frühere Leiter der Transplantationsmedizin der Klinik verantworten. Die Anklage wirft ihm versuchten Totschlag in elf und Körperverletzung mit Todesfolge in drei Fällen vor. Der Arzt soll medizinische Daten manipuliert haben, um schneller Spenderorgane für seine Patienten zu bekommen. Außerdem soll er Lebern übertragen haben, obwohl dies medizinisch nicht angebracht war.

Der Prozess läuft seit August 2013. Der Angeklagte war im Dezember nach elf Monaten aus der Untersuchungshaft entlassen worden.

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