Cover des Live-Albums der Unthanks.
Cover des Live-Albums der Unthanks.

Cover des Live-Albums der Unthanks.

dpa

Cover des Live-Albums der Unthanks.

Berlin (dpa) - In Großbritannien sind sie längst gefeierte Stars, die Schwestern Becky und Rachel Unthank haben mit ihren glänzenden Stimmen und ihrem Charisma ganz entschieden zum Revival des Folksongs beigetragen. Konzerte der Unthanks, zu denen noch etliche weitere Musiker zählen, sind nicht selten musikalische Offenbarungen.

Im Dezember 2010 traten The Unthanks an zwei restlos ausverkauften Abenden in der Londoner Union Chapel auf, mit Songs von Anthony & the Johnsons und Robert Wyatt. Ein denkwürdiges Ereignis, das von der Zeitung «The Independent» in die Liste der «Gigs of the Year» aufgenommen wurde.

Das Album «Diversions Vol.1» dokumentiert die Abende und stellt uns eine Band vor, die mit Ernst bei der Sache ist, aber trotzdem jede Menge Spaß zu haben scheint. Die Schwestern gaben sich sehr locker, machten zwischendurch ihre Späßchen und waren auch mal albern. Mit großer Inbrunst dagegen sangen, nein zelebrierten sie die ätherisch-schönen Songs des androgynen Stimmwunders Anthony Hegarty, der sich selbst als großer Fan der nordenglischen Schwestern geoutet hat. Im zweiten, lebhafteren Teil des Abends erwiesen The Unthanks dem großen Avantgarde-Songwriter Robert Wyatt (Soft Machine) ihre Reverenz. Ein Abend mit lauter Songjuwelen - ein reines Vergnügen.

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