Düsseldorf. Feinstaub erhöht die Sterblichkeitsquote ganz erheblich - das geht aus einer neuen Studie des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums hervor. "Gerade an Hauptverkehrsstraßen liegt sie bei Frauen um bis zu 40 Prozent in einer Altersklasse höher als an verkehrsarmen Nebenstraßen", sagte Landesumweltminister Johannes Remmel (Grüne).

Die Studie sei im Ruhrgebiet erstellt worden. Dort ist die Luft nach wie vor an vielen Verkehrsadern besonders dick.

Doch auch außerhalb des Reviers werden die gültigen Grenzwerte regelmäßig überschritten. Wie etwa auch in Krefeld-Hafen oder an der Düsseldorfer Corneliusstraße im vergangenen Jahr, als an 70 beziehungsweise 47 Tagen der gesetzlich erlaubte Tagesmittelwert überschritten wurde.

Erlaubt sind aber lediglich 35 Tage. Dort wie auch anderswo müssen nun Luftreinhaltepläne aufgestellt werden. Für das Ruhrgebiet lädt Remmel nun alle Beteiligten zu einer Konferenz.

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