Rene Böll, Sohn von Heinrich Böll (1917-1985), zeigt im Historischen Archiv der Stadt Köln das Reifezeugnis des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums Köln seines Vaters aus dem Jahr 1937 (Archivfoto vom 13.02.2009). Zum Besitz des am Dienstag eingestürzten Kölner Stadtarchivs gehört auch der Nachlass von Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll. Erst im Februar hatten die Stadt Köln, das Land Nordrhein-Westfalen und die Kulturstiftung der Länder für 800 000 Euro weitere 6400 Manuskripte, Briefe und Dokumente Bölls gekauft und damit den Gesamtnachlass unter einem Dach in seiner Heimatstadt Köln vereinigt. Ob Teile oder der gesamte Nachlass unter den Trümmern des eingestürzten Gebäudes verschüttet worden sind, war zunächst unklar.
Rene Böll, Sohn von Heinrich Böll (1917-1985), zeigt im Historischen Archiv der Stadt Köln das Reifezeugnis des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums Köln seines Vaters aus dem Jahr 1937 (Archivfoto vom 13.02.2009). Zum Besitz des am Dienstag eingestürzten Kölner Stadtarchivs gehört auch der Nachlass von Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll. Erst im Februar hatten die Stadt Köln, das Land Nordrhein-Westfalen und die Kulturstiftung der Länder für 800 000 Euro weitere 6400 Manuskripte, Briefe und Dokumente Bölls gekauft und damit den Gesamtnachlass unter einem Dach in seiner Heimatstadt Köln vereinigt. Ob Teile oder der gesamte Nachlass unter den Trümmern des eingestürzten Gebäudes verschüttet worden sind, war zunächst unklar.

Rene Böll, Sohn von Heinrich Böll (1917-1985), zeigt im Historischen Archiv der Stadt Köln das Reifezeugnis des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums Köln seines Vaters aus dem Jahr 1937 (Archivfoto vom 13.02.2009). Zum Besitz des am Dienstag eingestürzten Kölner Stadtarchivs gehört auch der Nachlass von Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll. Erst im Februar hatten die Stadt Köln, das Land Nordrhein-Westfalen und die Kulturstiftung der Länder für 800 000 Euro weitere 6400 Manuskripte, Briefe und Dokumente Bölls gekauft und damit den Gesamtnachlass unter einem Dach in seiner Heimatstadt Köln vereinigt. Ob Teile oder der gesamte Nachlass unter den Trümmern des eingestürzten Gebäudes verschüttet worden sind, war zunächst unklar.

dpa

Rene Böll, Sohn von Heinrich Böll (1917-1985), zeigt im Historischen Archiv der Stadt Köln das Reifezeugnis des Kaiser-Wilhelm-Gymnasiums Köln seines Vaters aus dem Jahr 1937 (Archivfoto vom 13.02.2009). Zum Besitz des am Dienstag eingestürzten Kölner Stadtarchivs gehört auch der Nachlass von Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll. Erst im Februar hatten die Stadt Köln, das Land Nordrhein-Westfalen und die Kulturstiftung der Länder für 800 000 Euro weitere 6400 Manuskripte, Briefe und Dokumente Bölls gekauft und damit den Gesamtnachlass unter einem Dach in seiner Heimatstadt Köln vereinigt. Ob Teile oder der gesamte Nachlass unter den Trümmern des eingestürzten Gebäudes verschüttet worden sind, war zunächst unklar.

Düsseldorf/Köln (dpa) - Nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs gibt es Hoffnung auf die Rettung vieler mittelalterlicher Urkunden. Als Teil des Notfallplanes des Landes Nordrhein-Westfalen hätten rund 20 Archivare und Restauratoren von einer sicheren Stelle aus das Trümmerfeld und die Talsohle des Unglücksortes betreten können, sagte NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff am Mittwoch. "Dabei zeichnet sich ab, dass die alten und weltberühmten historischen Urkunden des Kölner Stadtarchivs weitgehend sicher geborgen werden können", heißt es in Mitteilung der Staatskanzlei.

Es sei aber zu befürchten, dass viele wertvolle Kloster- und Stiftungsurkunden des Landes NRW von einbrechendem Wasser beschädigt worden sind. Für deren sofortige Restaurierung stünden Landesrestauratoren in Düsseldorf und Münster bereit. "Insbesondere das Technische Zentrum in Münster ist ab sofort auf die Rettung des Materials eingestellt."

An den Standorten des Landesarchivs in Münster konnten zudem bereits fünf Kilometer Regalfläche als Platz zur Lagerung geborgener Archivalien geschaffen werden. "Notfallboxen zu ihrem Transport wurden von Münster nach Köln gebracht", teilte Grosse-Brockhoff mit.

Der Notfallplan des Landes sehe vor, dass zunächst das Einsturzgebiet mit Planen abgedeckt wird, um die "unvergleichlichen Kulturschätze" vor drohendem Regen zu schützen. Parallel dazu werde Archivgut, wo es möglich ist, geborgen, in Gitterboxen verpackt und zur weiteren Behandlung in andere Archive verlagert. Dies geschehe augenblicklich unter anderem mit Urkundenbeständen, die zum Teil noch am Mittwoch in das Landesarchiv NRW nach Westfalen transportiert würden.

 

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