Minus 23,2 Grad in Lippstadt

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Trotz Kälte läuft der Verkehr auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen wieder weitgehend störungsfrei.

Trotz Kälte läuft der Verkehr auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen wieder weitgehend störungsfrei.

dpa

Trotz Kälte läuft der Verkehr auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfalen wieder weitgehend störungsfrei.

Essen (dpa). Nordrhein-Westfalen hat mit Temperaturen unter 20 Grad minus eine der kältesten Nächte der vergangenen Jahre erlebt. Die Tiefstwerte maß der Deutsche Wetterdienst in Lippstadt mit minus 23,2 Grad und in Waltrop mit minus 21,8 Grad.

In den Regionen Wuppertal, Düsseldorf und Krefeld lagen die Temperaturen durchgängig unter minus 10 Grad. In Köln wurden 15 Grad unter Null erreicht. "Ähnliche Temperaturen kommen etwa alle fünf Jahre vor", sagte Meteorologe Josef Kantuzer. Der Tiefstwert in NRW geht auf das Jahr 1942 zurück mit minus 31,2 Grad im sauerländischen Eslohe. In der Nacht zum Mittwoch sollte es erneut knackig kalt werden. Dann können auch am Rhein die minus 20 Grad erreicht werden. Tagsüber bleibt es ebenfalls frostig.

Trotz der frostigen Temperaturen läuft der Verkehr auf den Autobahnen und Bundesstraßen in Nordrhein-Westfalen beinahe störungsfrei. Wie die Polizei-Landesleitstelle am Dienstag berichtete, gab es keine gravierenden Behinderungen. Alle Fernstraßen seien rechtzeitig vom Schnee geräumt und gestreut worden. 

Zu einem Unfall kam es am Montag jedoch im S-Bahn-Verkehr zwischen Ratingen und Essen. Gegen 13 Uhr kollidierte am Bahnübergang Bahnhofstrasse in Hösel ein Lastwagen mit einem sich senkenden Schrankenbaum. Der 44-jährige Fahrer sagte, dass er von der tief stehenden Sonne geblendet wurde und das Rotlicht übersehen habe. Als er bemerkte, dass sich die Schranken schlossen, habe er sofort gebremst, sei aber wegen Straßenglätte unter die Schranken gerutscht.

Der Schrankenbaum blieb auf dem Dach des Fahrzeugs liegen und löste eine Störmeldung aus. Kurz darauf wurde Bahnverkehrs in diesem Streckenabschnitt gestoppt. Erst nachdem Techniker die Schranke überprüft hatten, wurde der Bahnverkehr wieder aufgenommen. Die Strecke war von 13 bis 13.40 Uhr gesperrt. Der Fahrer des Lkw kam mit dem Schrecken davon.

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