Länder und Kulturen entdecken.

Renée Haufschild hat ihren Traumberuf gefunden.
Renée Haufschild hat ihren Traumberuf gefunden.

Renée Haufschild hat ihren Traumberuf gefunden.

Stefan Arend

Renée Haufschild hat ihren Traumberuf gefunden.

Düsseldorf. Renée Haufschild hat in jeder Stadt ihre Rituale, Restaurants und Geschäfte, in denen sie gerne einkauft. Überall auf der Welt hat sie Freunde. Und ihr Lieblings-Frisör ist in Bangkok. Seit fast zwölf Jahren ist sie für die Lufthansa als Flugbegleiterin unterwegs – für sie ein Traumjob. „Ich kann mir nicht vorstellen, jemals etwas anderes zu machen“, sagt die 33-Jährige.

Mindestens 150 Flüge in die USA hat Haufschild schon begleitet

Dabei hat die Düsseldorferin als Kind noch nicht von ihrem Beruf geträumt. Über eine Zeitungsannonce und die Schilderungen einer Freundin war sie auf den Job aufmerksam geworden – und hatte sich bei der Lufthansa beworben. Nach einer achtwöchigen Schulung ging es los. Und damit ist sie auch in die Fußstapfen prominenter Vorgängerinnen wie Sabine Christiansen getreten.

Mittlerweile ist sie sowohl auf den Kurz- als auch auf Langstrecken unterwegs, unter anderem mit dem Riesen-Jet A380. Mindestens 40 Mal hat sie Tokio gesehen, 150 Flüge gingen in die USA. Aber von Langeweile keine Spur: „Ich will die verschiedenen Länder und Kulturen kennenlernen. Die Eindrücke bekomme ich nicht nur bei einer Tour, sondern bei vielen Aufenthalten über die Jahre. Es gibt immer wieder was Neues zu entdecken.“

Sie weiß immer, wo Feuerlöscher und die Notausgänge sind – auch privat

Mit den Passagieren hat sie bisher gute Erfahrungen gemacht. Viele interessieren sich für ihren Job, und wenn Haufschild mal ein paar freie Minuten hat, hält sie auch gerne mal ein Schwätzchen mit ihren Gästen. Jetlag und Klimaveränderungen steckt sie ganz gut weg: „Manchmal fliege ich vom Sommer in den Winter oder umgekehrt. Das ist anstrengend, aber auch Übungssache.“

Mit ihrem Privatleben könne sie den Beruf gut vereinbaren. Doch eines kann sie auch im Privatleben nicht abstellen: ihr Sicherheitsempfinden. „Egal wo ich bin, ich weiß, wo die Feuerlöscher und die Notausgänge sind.“

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