Wegberg. Dr. Arnold Pier, der bisherige Besitzer und Chefarzt der St. Antonius-Klinik in Wegberg, wird nun genug Geld haben, um seine Anwälte zu bezahlen. Gegen ihn läuft ein Prozess, um Todesfälle in der Klinik (unsere Zeitung berichtete). Jetzt machte er den Weg für einen Neuanfang des Krankenhauses frei. Er verkaufte alle Gesellschafts-Anteile an eine Geilenkirchener Architektin, die seit Freitag auch Geschäftsführerin der Klinik ist. Das Land NRW hatte angekündigt, das Wegberger Krankenhaus aus der Bedarfsplanung zu nehmen - und damit faktisch zu schließen. Das Krankenhaus geht nun eine Kooperation mit dem Allgemeinen Krankenhaus Viersen ein. Dessen Geschäftsführer Gerold Eckardt sieht gute Chancen für den Erhalt der Klinik: "Wenn wir das Vertrauen der Bevölkerung zurück gewinnen und die Belegungszahlen stimmen, kann ich mir nicht vorstellen, dass das Land einem neuen Träger Steine in den Weg legt." ahl

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