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Aufnahme vom März 2009: Trauernde Schüler und Bürger des Ortes Winnenden stehen, die Albertville-Realschule im Hintergrund, vor zahllosen Blumen und Grablichtern. (Archiv

Aufnahme vom März 2009: Trauernde Schüler und Bürger des Ortes Winnenden stehen, die Albertville-Realschule im Hintergrund, vor zahllosen Blumen und Grablichtern. (Archiv

dpa

Aufnahme vom März 2009: Trauernde Schüler und Bürger des Ortes Winnenden stehen, die Albertville-Realschule im Hintergrund, vor zahllosen Blumen und Grablichtern. (Archiv

Winnenden/München (dpa). Jeder Mittwoch und jeder 11. eines Monats sind für eine Schülerin der Winnender Albertville-Realschule «die Hölle». Auch neun Monate nach dem Amoklauf an ihrer Schule plagten sie Panikattacken, schilderte die 15-jährige Selina D. der Illustrierten «Bunte» (München).

Die Attacken seien zwar mittlerweile besser geworden. «aber die Angst, dass so etwas noch einmal passieren könnte, ist jeden Tag voll da». Die Jugendliche hatte am 11. März, einem Mittwoch, in ihrer Klasse mit ansehen müssen, wie Amokläufer Tim K. drei Mitschülerinnen erschoss. Sie selbst traf eine Kugel an der Nase, berichtet das Blatt. Sie und ihre Familie gingen regelmäßig zur Psychologin.

Heute will die 15-Jährige schnell den Realschulabschluss machen und «etwas lernen, wofür ich nie wieder zur Schule gehen muss». Selina D. hat sich bereits mehrfach nach der Tat in Medien zu Wort gemeldet. Wie ein Behördensprecher auf dpa-Anfrage sagte, werden derzeit noch rund 50 Schüler und 10 bis 20 weitere Angehörige und Betroffene psychologisch betreut.

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