Niagara-Wasserfälle
In märchenhafter Schönheit präsentieren sich derzeit die Niagara-Wasserfälle. Teilweise haben sich die Fluten in Kaskaden glänzend weißer Eismassen verwandelt. Foto: Rick Warne

In märchenhafter Schönheit präsentieren sich derzeit die Niagara-Wasserfälle. Teilweise haben sich die Fluten in Kaskaden glänzend weißer Eismassen verwandelt. Foto: Rick Warne

Das extreme Winterwetter in den USA hat bereits mindestens 23 Menschenleben gefordert. Foto: Warren Toda

Arbeitstrupps räumen Gleise für den Eisenbahnverkehr in Massachusetts. Foto: John Cetrino

In Bosten ist mit mehr als 240 cm soviel Schnee wie nie zuvor vom Himmel gefallen. Bagger versuchen den Massen herzuwerden. Foto: John Cetrino

Als in der US-Hauptstadt Washington zehn Zentimeter Schnee niedergingen, machten sogleich die Bundesbehörden dicht. Darüber können die Bostonians nur lachen. Foto: Jim Lo Scalzo

Schulterhoch tüprmt sich der Schnee auf der Commonwealth Avenue in Boston inzwischen. Foto: Dominick Reuter

Der Schneefall ist fürs Erste vorbei - aber nicht die klirrende Kälte. Foto: Dominick Reuter

dpa, Bild 1 von 7

In märchenhafter Schönheit präsentieren sich derzeit die Niagara-Wasserfälle. Teilweise haben sich die Fluten in Kaskaden glänzend weißer Eismassen verwandelt. Foto: Rick Warne

Washington (dpa) - Der Winter im Osten der USA lässt nicht locker: Nach arktischer Kälte mussten sich Millionen Menschen von Tennessee bis zu den Neuenglandstaaten bei etwas steigenden Temperaturen auf Schnee, Schneeregen und gefährliches Glatteis auf den Straßen einstellen.

Das extreme Winterwetter hat nach Angaben des Senders CNN seit Sonntag vergangener Woche mindestens 23 Menschenleben gefordert. Allein 18 Tote gab es demnach in Tennessee, zumeist durch Verkehrsunfälle.

Auch die wirtschaftlichen Verluste sind erheblich - unter anderem, weil viele Restaurants und Hotels seit Tagen geschlossen sind, Schneepflüge fast pausenlos eingesetzt werden müssen und der Frost Straßen beschädigt hat. Experten gehen dem Sender NBC zufolge von Einbußen in Höhe von mindestens fünf Milliarden Dollar aus.

Am Freitag waren nach CNN-Angaben in 150 Städten bisherige Kälterekorde gebrochen worden, beispielsweise in New York und Washington. Eine durchgreifende Änderung des Wetters ist Meteorologen zufolge erst Anfang März in Sicht.

Aber der bittere Winter beschert auch ungewöhnliche Naturschönheiten. So sind die Wassermassen der Niagarafälle an der Grenze zu Kanada teilweise eingefroren. Touristen aus aller Welt trotzen der Kälte und bewundern die zehn Stockwerke hohe eisige Pracht.

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