Nach dem Zusammenstoß von zwei Containerschiffen treibt ein Ölteppich auf die Küste zu. Der Fischfang wurde in der Region bereits eingestellt.

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Umgestürzte Container rutschen von Bord der gekenternten. MSC Chitra. Das mehr als 200 Meter lange Schiff war vor der indischen Westküste mit einem weiteren Containerschiff zusammengestoßen.

Umgestürzte Container rutschen von Bord der gekenternten. MSC Chitra. Das mehr als 200 Meter lange Schiff war vor der indischen Westküste mit einem weiteren Containerschiff zusammengestoßen.

dpa

Umgestürzte Container rutschen von Bord der gekenternten. MSC Chitra. Das mehr als 200 Meter lange Schiff war vor der indischen Westküste mit einem weiteren Containerschiff zusammengestoßen.

Mumbai. Teile der indischen Westküste sind nach einer Tanker-Kollision von einer Ölkatastrophe bedroht. Die Küstenwache versuchte am Montag, einen Ölteppich von der Millionenmetropole Mumbai fernzuhalten. Es seien ernsthafte Umweltschäden zu befürchten, sollte sich das Öl weiter dem Land nähern, sagte Ashok Chavan, Ministerpräsident des Bundesstaates Maharashtra. Der Fischfang wurde vorerst ausgesetzt.

Das Öl war nach einem Zusammenstoß zweier in Panama registrierter Frachtschiffe ins Meer geflossen. Der Unfall ereignete sich am Freitag rund neun Kilometer vor Mumbai. Nach Angaben des amerikanischen Nachrichtensenders CNN sind rund 400 Tonnen Öl ausgetreten. Eines der Schiffe hatte Container mit Diesel, Öl und gefährlichen chemischen Stoffe geladen, wie Vertreter der Küstenwache sagten. Ein Teppich aus Ölschlamm soll sich derzeit in Richtung Küste bewegen.

Derweil machte sich ein Expertenteam aus dem holländischen Rotterdam laut der "Times of India" mit technischem Gerät auf den Weg nach Indien. Die Ursache für die Schiffskollision blieb zunächst unklar. Alle 33 Besatzungsmitglieder waren gerettet worden. Gegen die Schiffsbesatzung und die Eigentümer der Schiffe wird ermittelt.
 

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