Weinheim (dpa/tmn) - Berufstätige sollten sich am Ende eines Urlaubs eine Übergangsphase schaffen. Das erleichtert die Rückkehr in den Alltag, hat eine Studie der Portland State University in den USA ergeben.

In der freien Zeit zu sehr abzuschalten, erschwere den Wiedereinstieg am Arbeitsplatz. Das geht aus der Studie hervor, über die die Zeitschrift «Psychologie heute» berichtet. Es genüge schon, sich einige Stunden lang innerlich wieder auf die Arbeit einzustellen. Das gelinge zum Beispiel durch eine schriftliche Liste der anstehenden Aufgaben.

Generell sollten sich Berufstätige aber bemühen, im Urlaub nicht an die Arbeit zu denken. Denn wer das Berufliche vergisst, erholt sich besser, fühlt sich weniger erschöpft und ist mit seinem Leben insgesamt zufriedener. Sich im Urlaub mental konsequent vom Beruf zu lösen, bedeutet konkret: keine beruflichen Telefonate, keine E-Mails und keine Gedanken an den Job, empfehlen die Forscher.

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