Dortmund (dpa). Eine schreckliche Bluttat beschäftigt seit Mittwoch das Dortmunder Schwurgericht. Angeklagt ist ein 52-jähriger Mann, der am 18. August 2010 seine auf der Toilette sitzende Ehefrau (51) erstochen hat. Die Rechtsmediziner hatten später unter anderem einen zwölf Zentimeter tiefen Herzstich festgestellt. Hintergrund der Tat war offenbar ein Trennungsstreit.

Zum Prozessauftakt legte der Angeklagte ein tränenreiches Geständnis ab. «Es ist passiert, aber ich wollte sie nicht umbringen, ich habe sie doch geliebt», sagte er den Richtern. Die Anklage lautet auf Mord.

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