Berlin. Ein Berliner Germanistikstudent soll einen Obdachlosen vom Bahnhof Zoo mit einer Axt getötet und die Leiche zerstückelt haben. Arme und Beine fand die Polizei im Gefrierschrank, der Kopf war auf einem Bahngelände vergraben.

Die Staatsanwaltschaft hat den 28-Jährigen jetzt wegen Mordes angeklagt, teilte Sprecher Martin Steltner am Montag mit. Der mutmaßliche Mörder soll demnach seit längerem geplant haben, einen Obdachlosen zu töten und die Leiche "verschwinden zu lassen".

Deshalb habe er Ende August 2009 an dem Bahnhof Kontakt zu einem Alkoholkranken aufgenommen. In seiner Wohnung habe er dem Opfer mit einer Axt den Schädel zertrümmert. 

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