Entstandener Schaden
Der Schaden ist wohl im zweistelligen Millionenbereich anzusiedeln. Foto: Lars Klemmer

Der Schaden ist wohl im zweistelligen Millionenbereich anzusiedeln. Foto: Lars Klemmer

Ein Lastwagen fährt vom Gelände des Geflügelproduzenten. Foto: Lars Klemmer

dpa, Bild 1 von 2

Der Schaden ist wohl im zweistelligen Millionenbereich anzusiedeln. Foto: Lars Klemmer

Lohne (dpa) - Beim Geflügelproduzenten Wiesenhof im niedersächsischen Lohne hat ein Großbrand Millionenschaden verursacht. Dichter schwarzer Rauch zog über das Firmengelände.

Bei dem Feuer wurden zwei Menschen leicht verletzt. Ein Mitarbeiter von Wiesenhof und ein Angehöriger der Rettungskräfte mussten zur Behandlung in ein Krankenhaus.

Rund 400 Einsatzkräfte und ein Polizeihubschrauber waren vor Ort. Mittlerweile ist der Brand weitgehend gelöscht. Für Nachlöscharbeiten seien noch 60 Feuerwehrkräfte im Einsatz, sagte eine Polizeisprecherin.

Wo genau das Feuer ausgebrochen und was die Ursache dafür war, blieb zunächst unklar. Auch die genaue Höhe des entstandenen Schadens blieb zunächst völlig offen. Er sei aber im zweistelligen Millionenbereich anzusiedeln, sagte Steinkamp. Die Firma selbst machte zunächst keine Angaben dazu.

Wiesenhof teilte lediglich mit, dass bei Ausbruch des Feuers nur wenige Mitarbeiter in dem Betrieb gewesen seien und dass alle rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden seien. Am Ostermontag seien zudem keine Tiere in Lohne geschlachtet worden.

Das Firmengelände befindet sich in direkter Nähe zu einem Wohngebiet. Anwohner hatten den Rauch bemerkt und die Rettungskräfte alarmiert. Außerdem löste eine Brandmeldeanlage Alarm aus. Ob sich im Rauch Schadstoffe befanden, blieb laut Feuerwehr zunächst ungeklärt. Es wurden demnach immer wieder Messungen durchgeführt. Anwohner sollten vorsichtshalber Türen und Fenster geschlossen halten.

Bereits am Samstag war es bei dem Geflügelproduzenten zu einem Zwischenfall gekommen. In einer Produktionshalle war Ammoniakalarm ausgelöst worden. Die Halle wurde geräumt. Verletzt wurde dabei niemand. Die Ursache des Ammoniakaustritts war zunächst unklar. Möglicherweise habe sich das Ventil einer Leitung gelöst, hieß es bei der Polizei. In der betroffenen Halle wird das Geflügel für den Weiterverkauf zerlegt.

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