Lichterloh in Flammen haben in der Nacht zu Montag mehrere Gebäude auf Sylt gestanden.
Lichterloh in Flammen haben in der Nacht zu Montag mehrere Gebäude auf Sylt gestanden.

Lichterloh in Flammen haben in der Nacht zu Montag mehrere Gebäude auf Sylt gestanden.

dpa

Lichterloh in Flammen haben in der Nacht zu Montag mehrere Gebäude auf Sylt gestanden.

Sylt (dpa) - Nach dem Ausbruch zahlreicher Brände auf der Nordsee-Insel Sylt sind in der Nacht zu Montag fast 400 Menschen in Sicherheit gebracht worden. Betroffen waren unter anderem ein Hotel in Wenningstedt und die Volkshochschule Klappholttal bei List. Die Polizei sprach von jeweils nahezu 200 Betroffenen. Sie kamen vorübergehend in einer Halle des Sylter Flughafens unter.

Der Polizei zufolge gab es insgesamt sechs Brände. Bürgermeisterin Petra Reiber sprach von fünf Brandorten mit elf Brandherden. Sie persönlich vermute Brandstiftung, sagte Reiber der Nachrichtenagentur dpa. Der Gesamtschaden könne einen siebenstelligen Betrag ausmachen, also eine Millionensumme. Verletzte gab es nach den bisherigen Angaben nicht.

Auf dem 7,5 Hektar großen Gelände der Volkshochschule zwischen Kampen und List brannten laut Feuerwehr das Wirtschaftsgebäude und ein weiteres Haus ab. Auf dem Gelände in den Dünen stehen 150 kleine Häuser mit insgesamt 250 Betten. Der Sachschaden hier wird auf einen sechsstelligen Betrag geschätzt.

In Wenningstedt mussten Gäste und Mitarbeiter das Hotel Lindner verlassen, nachdem ein Brand im Keller ausgebrochen war. "Dort hat Wäsche gebrannt", sagte Wehrführer Ralf Winter. "Warum, wissen wir nicht." Die Vermutung, ein Blitz habe eingeschlagen, bestätigte sich nicht. Wegen Verrußung ist das Hotel laut Polizei derzeit nicht bewohnbar. "Die Ermittlungen dauern an", sagte Polizeisprecherin Kristin Stielow zu den ungeklärten Brandursachen. Auch Müllcontainer und ein Holzschuppen brannten.


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