Ein Containerschiff ist vor der Südostküste Indiens während des Zyklons "Thana" in Seenot geraten. Foto: Nathan G.
Ein Containerschiff ist vor der Südostküste Indiens während des Zyklons "Thana" in Seenot geraten. Foto: Nathan G.

Ein Containerschiff ist vor der Südostküste Indiens während des Zyklons "Thana" in Seenot geraten. Foto: Nathan G.

Fischer bringen ein Boot in Sicherheit vor den Folgen des Zyklons "Thana". Foto: Nathan G.

Ein Fischer watet mit seinen Kindern durch sein überflutetes Dorf bei Madras im Südosten Indiens. Foto: Nathan G.

Zyklon "Thana" hat den Strand "Marina Beach" zwischen Pondicherry und Cuddalore zum Teil überschwemmt. Foto: Nathan G.

Zyklon-Opfer werden von der Regierung mit Nahrungsmitteln unterstützt. Foto: Nathan G.

Zyklon "Thana" hat die Südost-Küste Indiens getroffen. Foto: Nathan G.

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Ein Containerschiff ist vor der Südostküste Indiens während des Zyklons "Thana" in Seenot geraten. Foto: Nathan G.

Neu Delhi (dpa) - Die Zahl der Toten durch den Zyklon «Thane» ist in Südindien auf mindestens 53 gestiegen. Unter ihnen sei auch ein französischer Staatsbürger, teilten die Behörden am Samstag mit.

Viele der Opfer starben beim Einsturz ihrer Häuser oder wurden von herabfallenden Ästen erschlagen. Andere kamen durch Stromschläge herabstürzender Spannungsleitungen ums Leben.

Der Zyklon hatte am Freitag mit Spitzengeschwindigkeiten von 140 Kilometern in der Stunde die Südostküste Indiens getroffen. Heftige Regenfälle lösten im Bundesstaat Tamil Nadu sowie dem Gebiet Pondicherry Überschwemmungen aus. In dieser bei Touristen beliebten früheren französischen Kolonie kam der Franzose ums Leben. Tausende Menschen wurden obdachlos.

In der am stärksten betroffenen Stadt Cuddalore südlich von Pondicherry brach die Stromversorgung vollständig zusammen. Wie die Nachrichtenagentur IANS berichtete, sollen die Reparaturarbeiten an den Hauptstromleitungen noch mindestens bis Dienstag dauern. Auch die Trinkwasserversorgung ist eingeschränkt.

Über dem Golf von Bengalen bilden sich häufig Wirbelstürme, die dann auf die Küstenregionen Süd- und Ostindiens treffen. Im benachbarten Andhra Pradesh kamen Mitte 2010 fast 30 Menschen im Zyklons «Laila» ums Leben. 1996 forderte ein Sturm in dem Bundesstaat mehr als 1600 Menschenleben.

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